Der Markt für elektronische Zigaretten entwickelt sich in einem rasanten Tempo weiter. Während in den vergangenen Jahren klassische Einweg-Vapes (Disposables) den Markt dominierten und an jeder Ecke zu finden waren, zeichnet sich aktuell ein sehr klarer, nachhaltiger Trend ab: Der Wechsel hin zu umweltbewussteren, wiederaufladbaren und deutlich kosteneffizienteren Geräten. Immer mehr Dampfer steigen auf sogenannte Prefilled Pod Systeme um. Doch warum genau findet dieser Wandel statt, wie funktionieren die Systeme im Detail und lohnt sich der Wechsel für Dich? In diesem umfassenden Ratgeber klären wir alle Deine Fragen.
Um zu verstehen, warum Prefilled Pod Systeme aktuell so extrem beliebt sind, müssen wir einen kurzen Blick auf die Zahlen werfen. Die Nutzung von E-Zigaretten in Deutschland ist von 1,6 Prozent im Jahr 2016 auf 2,2 Prozent Ende 2023 gestiegen. Besonders Einweg-E-Zigaretten verzeichneten einen extremen Boom. Doch dieser Boom hat eine Kehrseite: Unmengen an Elektroschrott und hohe Kosten für den Endverbraucher. Genau an diesem Punkt setzen Pod-Systeme an, deren Nutzung sich in den letzten Jahren kontinuierlich stabilisiert und gesteigert hat. Sie bieten den gleichen Komfort wie eine Einweg-Vape, merzen aber deren größte Schwächen aus.
Ein Prefilled Pod System ist in seiner Funktionsweise so genial wie simpel. Es besteht im Kern aus nur zwei Komponenten: Einem wiederaufladbaren Basisgerät (dem Akku) und auswechselbaren, bereits mit Liquid vorbefüllten Kartuschen (den sogenannten Pods).
Viele Anfänger machen beim ersten Pod-System einen entscheidenden Fehler und klagen dann über einen verbrannten Geschmack. Wichtig zu wissen: Prefilled Pods (wie z. B. die der Elfbar Elfa) müssen vor der allerersten Nutzung „aktiviert“ werden. Drücke dafür einfach die Unterseite des Pods nach oben, bis diese bündig mit dem Gehäuse abschließt. Warte danach unbedingt einige Sekunden, damit sich die trockene Watte im Inneren vollständig mit dem Liquid vollsaugen kann. Tust du das nicht, erhitzt sich das Coil auf trockener Watte und verbrennt diese sofort.
Der Umstieg bringt gleich mehrere gravierende Vorteile mit sich, die sowohl deinen Geldbeutel als auch die Umwelt schonen.
Einweg-Geräte gehen auf Dauer extrem ins Geld. Bei Prefilled Systemen kaufst du den hochwertigen Akkuträger nur ein einziges Mal. Danach benötigst du nur noch die Ersatz-Pods. Ein handelsüblicher Doppelpack Pods liefert dir die doppelte Menge an Liquid (oftmals 4 ml für insgesamt ca. 1200 Züge) zu einem absoluten Bruchteil des Preises einer komplett neuen Einweg-Vape. Für regelmäßige Dampfer amortisieren sich die Anschaffungskosten des Basisgeräts oft schon nach der ersten Woche.
Der wohl größte Kritikpunkt an Einweg-E-Zigaretten ist die katastrophale Umweltbilanz. Bei einer Einweg-Vape wirfst du nach wenigen hundert Zügen eine komplett funktionstüchtige Lithium-Ionen-Batterie mitsamt Gehäuse in den Müll. Prefilled Pod Systeme sind ein umweltbewussteres, wiederaufladbares Format. Der Akku wird über Monate oder Jahre hinweg ganz bequem über USB-C immer wieder aufgeladen. Du entsorgst lediglich die leeren Kunststoff-Pods, was das Abfallvolumen drastisch reduziert.
Wer Angst hat, beim Umstieg auf seinen Lieblingsgeschmack verzichten zu müssen, kann beruhigt sein. Die Hersteller nutzen in den Pods exakt dasselbe intensiv schmeckende Nikotinsalz-Liquid wie in den populären Einweg-Geräten. Ob fruchtige Beeren, eiskalte Cola, exotische Drachenfrucht oder klassischer Tabak – die Sortenvielfalt ist gigantisch und wird ständig durch neue Innovationen erweitert. Zudem gibt es die Pods mittlerweile oft auch komplett ohne Nikotin.